Hallo meine Lieben,
Wie ich in einem vorherigen Blogpost schon erwähnt habe, werde ich hier alles zum Deb (Debütantinnenball) erklären.
Der Deb ist eine englische Tradition bei der Mädchen im Alter von 18 Jahren der königlichen Familie vorgestellt werden ,da das Mädchen (Debütantin) ab jetzt heiratsfähig ist. Mittlerweile hat es aber nichts mit der royalen Familie zu tun, sondern ist eine Tanzveranstaltung (Ball) für Mädchen ab 16 Jahren. Diese tragen weiße Ballkleider und werden von einem Partner begleitet. Man tanzt den ganzen Abend des Balls klassische Tänze zu mehr oder weniger moderner Musik mit allen anderen Debütantinnen und ihren Partnern. Davor gibt es ein paar Trainings und Tanzstunden und natürlich Haare, Make-up, Schuhe und Kleider-Shopping.
Mein Deb (ich mache ihn mit meinen Freunden auch wenn ich da noch nicht 16 bin) ist am 8. April, bis jetzt habe ich ein Kleid bestellt und Schuhe gekauft. Dann muss ich noch die Tanzstunden bezahlen, die Blumen, Fotos, meine Haare und mein Make-up. Mein Tanzpartner muss sich seinen Anzug kaufen (den er aber von den Verantwortlichen zu Verfügung gestellt bekommt) Blumen und die Tanzstunden.
Alles in allem muss man zwar viel Geld dafür ausgeben, aber die Erfahrung lohnt sich. Ich hatte ein paar Austauschschüler-Freundinnen, die den Deb gemacht haben und es furchtbar toll fanden (eine der besten Erlebnisse in ihrem Austauschjahr). Aus diesem Grund kann ich jedem, der die Möglichkeit hat den Deb zu machen, nur empfehlen . Und das nicht nur für die Mädchen, sondern auch für die Jungs (aber diese müssen erst warten bis sie gefragt werden).
Jeder Teilnehmer bekommt einen Tisch im Saal, an dem Familie und Freunde sitzen und zuschauen können, während die Debütantin/der Partner tanzt.
Ich hoffe ihr seid jetzt gut informiert und ich werde euch natürlich von allem erzählen :)
XOXO
Susanne
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Montag, 15. Februar 2016
Freitag, 6. November 2015
Woche 14, 15 und 16
Hallo meine Lieben!
Ich bin so glücklich zur Zeit! Also mir macht mein Austausch so Spaß und ich liebe es Austauschschüler zu sein! Es macht mir einfach so Spaß hier in die Schule zu gehen und das alles als Austauschschüler zu erleben. Das sage ich ich meinen australischen Freunden auch immer und die lachen dann bloß und meinen, dass Australien halt ein tolles Land ist. (Ich werde später noch einen Post zu Australien und der Kultur machen).
Letzten Montag (19. Oktober) hatte ich einen Maths-Test. Dieser war wieder nicht schwer aber nicht so übertrieben leicht wie an der anderen Schule. Nachmittags war ich mit Freunden Eis essen, und am nächsten Tag auch weil es so heiß war! Die nächsten Tage hat es dann aber leider geregnet... Am Donnerstag hatten wir Sport. was wir gemacht haben? Wir sind Schießen gegangen! Also mit Gewehren auf Ton-Ziele schießen. Ich hab noch nie davor so etwas in der Art gemacht, deshalb war es auch nicht verwunderlich, dass ich kein Einziges meiner fünf Ziele getroffen habe. Trotzdem war es eine gute Erfahrung und wir werden das die nächsten zwei Wochen auch machen.
Übrigens habe ich endlich wieder Geld. (Ich habe ein paar Wochen zuvor von meinen Geldproblemen erzählt, aber jetzt ist alles geregelt. Nur so nebenbei: Geld und bezahlen war für mich eines der größten ´Issues´ bis jetzt, einfach weil immer irgendwas mit den Karten nicht funktioniert hat.)
Am letzten Freitag war nachmittags dann der ´Fete`(Sprich: feit) also eine Art Sommerfest, mit Spielen, Ständen und Attraktionen in der Schule. Am Vormittag in Science haben wir dann das Yabbie-Race vorbereitet. Yabbies sind mittelgroße Krabben und die Idee war, dass man einen Kreis auf den Boden auslegt mit einem Seil. Dann kann gegen 2 Dollar auf ein yabbie gesetzt werden. Alle teilnehmenden Yabbies werden in die Mitte des Kreises geschüttet und diejenige die das Seil als erstes erreicht hat gewonnen und der Gewinner erhält die Hälfte aller Wettgelder dieser Runde. Und dafür haben wir Plakate gemalt und mit den Tieren ´gespielt´. (Irgendwie taten die mir leid, aber anscheinend werden sie nach dem Fest sowieso gegessen)
Der Fete war jedenfalls toll. Es gab viel zu Essen, eine Hüpfburg für die Kleineren und ein Lehrertauchen. Das funktionierte so: Der Lehrer saß auf einem Gestell auf einem Stuhl unter ihm Wasser. Die Schüler mussten versuchen mit einem Ball einen Knopf abzuwerfen. Wenn der Knopf getroffen wurde, kippte der Stuhl und der Lehrer fiel ins Wasser. Ich habe zwar nicht geworfen, aber zuzusehen war schon lustig genug. Und das Beste ist, die Lehrer machen das freiwillig. Sonst war das Yabbie Race auch ein guter Erfolg und ich habe den tag sehr schön mit meinen Freunden verbracht.
Am Sonntag(25. Oktober), war eine STS Bootstour. So um die 20 Austauschschüler (aus Yarrawoonga aber auch von weiter weg) kamen zusammen und wir gingen auf ein Boot einmal über den Fluss und auf den See. Danach sind wir in ein Café gegangen und es war wirklich sehr schön alle wieder zusehen seit Sydney.
Am Montag bekam ich meinen Maths-Test zurück mit 80%.
Am Dienstag habe ich dann letztendlich meine Englisch Rede gehalten. Ich muss zugeben ich bin schon ein bisschen stolz auf mich, ich habe auch viel Lob dafür bekommen.
Am letzten Donnerstag war wieder Schießen in Sport aber ich habe immer noch nichts getroffen. Was aber wie gesagt überhaupt nicht schlimm ist. Am Freitag Nachmittag war ich in einem Café mit Freunden und danach noch Shopppen. Da habe ich auch das Fairy-Bread-Shirt gefunden. (Fairy Bread ist eine Australische Erfindung, die ich auf der Seite "typisch Australien" schon einmal erklärt habe).
Seit dem letzten Wochenende regnet es so viel und es stürmt und es ist windig und kalt. Deshalb war es auch gar nicht schlimm als Freunde und ich am Sonntag ins Kino gegangen sind. Wir haben uns den neuen Peter Pan Film angeschaut.
Am Montag und Dienstag war schulfrei, wegen dem Melbourne Cup Day. Das ist ein Pferderennen das eine sehr alte Tradition aus Australien ist, bei der Pferde aus aller Welt an dem Pferderennen in Melbourne teilnehmen. Auf Grund dessen gibt es für alle Leute den Dienstag frei und für die Schüler auch der Montag. Das war ziemlich cool. Und aus diesem Grund sind wir nach Echuca gefahren. Eine Stadt ca. Eineinhalb Stunden von hier entfernt. Wir hatten Glück mit dem Wetter, denn der Tag war ausgesprochen schön. Wir sind in ein kleines Museum gegangen, oder was heißt Museum: Es gab alte Spielautomaten aus den 20ern, für die man dann Münzen bekommen hat, damit die Automaten benutzen konnte.
Echuca ist eine richtig schöne Stadt, am Fluss gelegen mit Hafen und Boten, vielen Läden die einfach niedlich sind und gutes Essen gibt es dort auch!
Das war unser Tagesausflug von Montag. Und am Dienstag haben wir nicht sehr viel gemacht. Ich persönlich bin stolz auf mich, weil ich zum ersten Mal in meiner Zeit hier, Latein-Vokabeln wiederholt habe. Mittwoch und Donnerstag hat es wieder viel geregnet, so sehr dass wir nicht mehr zum Schießen fahren konnten.
Heute sind es noch 48 Tage bis Weihnachten, also Zwei Adventskalender!
Bis bald!
XOXO
Susanne
Ich bin so glücklich zur Zeit! Also mir macht mein Austausch so Spaß und ich liebe es Austauschschüler zu sein! Es macht mir einfach so Spaß hier in die Schule zu gehen und das alles als Austauschschüler zu erleben. Das sage ich ich meinen australischen Freunden auch immer und die lachen dann bloß und meinen, dass Australien halt ein tolles Land ist. (Ich werde später noch einen Post zu Australien und der Kultur machen).
Letzten Montag (19. Oktober) hatte ich einen Maths-Test. Dieser war wieder nicht schwer aber nicht so übertrieben leicht wie an der anderen Schule. Nachmittags war ich mit Freunden Eis essen, und am nächsten Tag auch weil es so heiß war! Die nächsten Tage hat es dann aber leider geregnet... Am Donnerstag hatten wir Sport. was wir gemacht haben? Wir sind Schießen gegangen! Also mit Gewehren auf Ton-Ziele schießen. Ich hab noch nie davor so etwas in der Art gemacht, deshalb war es auch nicht verwunderlich, dass ich kein Einziges meiner fünf Ziele getroffen habe. Trotzdem war es eine gute Erfahrung und wir werden das die nächsten zwei Wochen auch machen.
Übrigens habe ich endlich wieder Geld. (Ich habe ein paar Wochen zuvor von meinen Geldproblemen erzählt, aber jetzt ist alles geregelt. Nur so nebenbei: Geld und bezahlen war für mich eines der größten ´Issues´ bis jetzt, einfach weil immer irgendwas mit den Karten nicht funktioniert hat.)
Am letzten Freitag war nachmittags dann der ´Fete`(Sprich: feit) also eine Art Sommerfest, mit Spielen, Ständen und Attraktionen in der Schule. Am Vormittag in Science haben wir dann das Yabbie-Race vorbereitet. Yabbies sind mittelgroße Krabben und die Idee war, dass man einen Kreis auf den Boden auslegt mit einem Seil. Dann kann gegen 2 Dollar auf ein yabbie gesetzt werden. Alle teilnehmenden Yabbies werden in die Mitte des Kreises geschüttet und diejenige die das Seil als erstes erreicht hat gewonnen und der Gewinner erhält die Hälfte aller Wettgelder dieser Runde. Und dafür haben wir Plakate gemalt und mit den Tieren ´gespielt´. (Irgendwie taten die mir leid, aber anscheinend werden sie nach dem Fest sowieso gegessen)
Der Fete war jedenfalls toll. Es gab viel zu Essen, eine Hüpfburg für die Kleineren und ein Lehrertauchen. Das funktionierte so: Der Lehrer saß auf einem Gestell auf einem Stuhl unter ihm Wasser. Die Schüler mussten versuchen mit einem Ball einen Knopf abzuwerfen. Wenn der Knopf getroffen wurde, kippte der Stuhl und der Lehrer fiel ins Wasser. Ich habe zwar nicht geworfen, aber zuzusehen war schon lustig genug. Und das Beste ist, die Lehrer machen das freiwillig. Sonst war das Yabbie Race auch ein guter Erfolg und ich habe den tag sehr schön mit meinen Freunden verbracht.
Am Sonntag(25. Oktober), war eine STS Bootstour. So um die 20 Austauschschüler (aus Yarrawoonga aber auch von weiter weg) kamen zusammen und wir gingen auf ein Boot einmal über den Fluss und auf den See. Danach sind wir in ein Café gegangen und es war wirklich sehr schön alle wieder zusehen seit Sydney.
Am Montag bekam ich meinen Maths-Test zurück mit 80%.
Am Dienstag habe ich dann letztendlich meine Englisch Rede gehalten. Ich muss zugeben ich bin schon ein bisschen stolz auf mich, ich habe auch viel Lob dafür bekommen.
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| Never too old for Fairy Bread |
Seit dem letzten Wochenende regnet es so viel und es stürmt und es ist windig und kalt. Deshalb war es auch gar nicht schlimm als Freunde und ich am Sonntag ins Kino gegangen sind. Wir haben uns den neuen Peter Pan Film angeschaut.
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| So viel Regen und grauer Himmel :( |
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| Hafenstraße von Echuca |
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| Fußballspiel-Automat für 2 Personen |
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| Spielautomat |
Das war unser Tagesausflug von Montag. Und am Dienstag haben wir nicht sehr viel gemacht. Ich persönlich bin stolz auf mich, weil ich zum ersten Mal in meiner Zeit hier, Latein-Vokabeln wiederholt habe. Mittwoch und Donnerstag hat es wieder viel geregnet, so sehr dass wir nicht mehr zum Schießen fahren konnten.
Heute sind es noch 48 Tage bis Weihnachten, also Zwei Adventskalender!
Bis bald!
XOXO
Susanne
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Dienstag, 1. September 2015
Woche 6
Hallo meine lieben!
Ich fang mal bei Montag letzte Woche an. Da bin ich nicht in die Schule gegangen und meine Schwestern auch nicht weil es uns allen nicht so gut ging. Am Abend als wir grade mitten im Kochen waren, mein Handy grade bei 2% Akku angekommen war und es draußen schon dunkel war, haben wir Stromausfall bekommen. Wir haben erst ewig nach Taschenlampen gesucht, und zusammen mit Handys und Tablets konnten wir dann wenigstens ein bisschen was sehen. Zum Glück haben wir einen Gasherd sodass wir das Essen fertig kochen konnten. Mein Gastvater hat dann noch große Batterien gefunden mit denen wir Stehlampen im Zimmer mit Strom versorgen konnten. Also war es nicht mehr ganz so dunkel. Irgendwie hieß es dann dass wir bis halb zwölf in der Nacht keinen Strom mehr haben würden, was für uns alle ziemlich dumm war, weil keiner uns auf den Stromausfall vorbereitet hatte. Jedenfalls habe ich dann im Licht meines Laptops geduscht. Auch mal ne neue Erfahrung. Und weil weder Fernseher noch Wlan funktionierten habe ich gelesen. Auf English versteht sich. Aber auch nur so lange bis auf einmal die Batterien leer waren und wir wieder im Dunkeln saßen. Es war erst kurz nach acht aber meine Gastmutter hat uns trotzdem ins Bett geschickt, weil wir eh nichts anderes machen konnten. Um halb neun ist dann aber ganz plötzlich das Licht wieder angegangen und wir hatten wieder Strom. Das war die Geschichte mit dem Stromausfall.
Als ich am Dienstag in der Früh aufgestanden bin hatte ich total Heimweh. Ich weiß nicht wieso und warum aber das kam einfach so. Ich hab es dann meiner Gastmutter gesagt und sie hat mich gleich in Arm genommen und mir gesagt dass das voll normal ist. Und dass sie das verstehen kann. Und dass es nicht schlimm ist. Ich sollte aber auf jeden Fall in die Schule gehen, damit ich nicht die ganze Zeit allein zu Hause rumhocke und noch mehr Heimweh bekomme. Ich konnte nur zustimmen und hab mir die Tränen aus dem Gesicht gewischt und bin in die Schule gefahren worden (wie jeden Morgen). In Science haben wir die ganze Stunde mit Lego gespielt. Also eigentlich sollten wir so eine Minikettenreaktion nach Anleitung bauen, aber es waren nicht die passenden Teile da und die meisten haben einfach irgendwelche Autos gebaut. Unser Lehrer hatte nämlich einfach eine Legokiste im Flur ausgeleert. Das soll man sich mal an einer deutschen Schule vorstellen... Nach der Schule bin ich mit ein paar Mädchen in die Stadt gegangen(zwei Austauschülerinnen die ich schon aus Sydney kannte, eine Austauschschülerin aus der Schweiz die bis November bleibt und noch ein Mädchen aus deren Jahrgang. Die sind nämlich alle in Year 11 also ein Jahr über mir). Wir sind in ein Café gegangen und es war echt schön und auch eine gute Möglichkeit für mich, mich abzulenken und auf andere Gedanken zu kommen.
Am Mittwoch ist mein neues Handy angekommen, das ich vor zwei Wochen bestellt hatte (aber ich hab es bis jetzt noch nicht benutzt) .
Am Freitag war mir so schlecht in der Schule dass ich mich abholen lassen musste. Am Abend ging es mir aber wieder besser sodass ich noch auf den Geburtstag von Jasmine gehen konnte. Wir waren zu fünft (Jasmine, ihr Freund und noch zwei Freundinnen) Zuerst haben wir entschieden essen zu gehen und dann hat uns eine Mutter in den Nachbarort auf der anderen Seite vom Fluss zum Restaurant gefahren. Das Essen war gut und weil uns danach langweilig war sind wir den ganzen Weg zurück nach Yarrawonga (die Stadt in der wir wohnen) gelaufen. Weil es Abend war, hatten die meisten Geschäfte schon zu aber Woolworths hatte noch auf, sodass wir da paar Snacks einkaufen konnten. Danach hat uns eine Mutter geholt und uns zurück zu Jasmines Haus gefahren, wo wir noch eine Horrorfilm angeschaut haben. Irgendwann wurde ich dann abgeholt und der Abend war echt schön. am Samstag sollten Eva, Charlie und Matt (also die Schwestern und mein Gastvater) nach Melbourne fahren und bis Sonntag Abend da bleiben. Narelle und ich waren also allein zu Hause und haben die Ruhe genossen. Zuerst sind wir nach Wangaratta zum einkaufen gefahren. auf dem Weg zurück bekamen wir einen Anruf von Matt dass es Charlie gar nicht gut geht und dass sie umgedreht sind und sie jetzt zu Hause ist. Ja gut dann wird das Wochenende halt doch anders als geplant. Zu Hause hatten wir grade Lunch gegessen, da standen Matt und Eva auch vor der Tür: Eva wollte nicht ohne ihrer Schwester nach Melbourne und da übernachten. Und so waren wieder alle zu Hause. Am Abend war ich auf Hannahs Geburtstagsparty eingeladen (siehe Woche 2). Ich bin ein bisschen zu früh auf die Party gekommen, aber so habe ich noch ein bisschen beim Aufbauen geholfen. in der Garage gab es Heizpilze (weil es abends doch ziemlich kalt ist, und die meisten nicht so viel anhatten) eine Musikanlage, Lautsprecher, Kühlschränke und Snacks. Dann kamen immer mehr Leute die ich nicht kannte, dadurch hab ich mich erst ein bisschen verloren gefühlt, aber mit der Zeit ging es viel besser und es kamen auch mehr Leute die ich schon kannte. Der Abend war lustig und ziemlich verrückt und ich würde mal sagen ein bisschen anders als deutsche Partys. Irgendwann in der Nacht war ich wieder daheim, leider habe ich richtig schlecht geschlafen und musste am nächsten Morgen vor sieben aufstehen, weil wir doch nach Melbourne fahren wollten. Zwar habe ich die Autofahrt über geschlafen, aber ich war trotzdem den ganzen Tag müde und hatte auch Kopfschmerzen. Wir waren dort auf einem Geburtstag von der zweijährigen Cousine eingeladen und es gab dort so viel Essen. Also so viel Essen habe ich echt selten auf dem Geburtstag von einer Zweijährigen und ihren Freunden gesehen. Hier eine kleine Aufzählung von den Sachen die ich noch weiß:
Muffins, Brownies, Kekse, andere Kekse, 3 verschiedene Kuchen, Chips, Wassermelone, Erdbeeren, Mini Pies, Lasagne, Nudeln, Salat, Reis, Würstchen, normale Süßigkeiten und das alles in großen Mengen.
Am Abend war ich jedenfalls wieder froh zu Hause zu sein und schlafen zu können.
Am Montag war ich außerdem zum ersten mal beim Boxen. Das hat richtig gut getan, weil ich seit ich in Australien bin, kaum Sport gemacht habe und gefühlte 20 Kilo zugenommen habe.
XOXO
Susanne
Ich fang mal bei Montag letzte Woche an. Da bin ich nicht in die Schule gegangen und meine Schwestern auch nicht weil es uns allen nicht so gut ging. Am Abend als wir grade mitten im Kochen waren, mein Handy grade bei 2% Akku angekommen war und es draußen schon dunkel war, haben wir Stromausfall bekommen. Wir haben erst ewig nach Taschenlampen gesucht, und zusammen mit Handys und Tablets konnten wir dann wenigstens ein bisschen was sehen. Zum Glück haben wir einen Gasherd sodass wir das Essen fertig kochen konnten. Mein Gastvater hat dann noch große Batterien gefunden mit denen wir Stehlampen im Zimmer mit Strom versorgen konnten. Also war es nicht mehr ganz so dunkel. Irgendwie hieß es dann dass wir bis halb zwölf in der Nacht keinen Strom mehr haben würden, was für uns alle ziemlich dumm war, weil keiner uns auf den Stromausfall vorbereitet hatte. Jedenfalls habe ich dann im Licht meines Laptops geduscht. Auch mal ne neue Erfahrung. Und weil weder Fernseher noch Wlan funktionierten habe ich gelesen. Auf English versteht sich. Aber auch nur so lange bis auf einmal die Batterien leer waren und wir wieder im Dunkeln saßen. Es war erst kurz nach acht aber meine Gastmutter hat uns trotzdem ins Bett geschickt, weil wir eh nichts anderes machen konnten. Um halb neun ist dann aber ganz plötzlich das Licht wieder angegangen und wir hatten wieder Strom. Das war die Geschichte mit dem Stromausfall.
Als ich am Dienstag in der Früh aufgestanden bin hatte ich total Heimweh. Ich weiß nicht wieso und warum aber das kam einfach so. Ich hab es dann meiner Gastmutter gesagt und sie hat mich gleich in Arm genommen und mir gesagt dass das voll normal ist. Und dass sie das verstehen kann. Und dass es nicht schlimm ist. Ich sollte aber auf jeden Fall in die Schule gehen, damit ich nicht die ganze Zeit allein zu Hause rumhocke und noch mehr Heimweh bekomme. Ich konnte nur zustimmen und hab mir die Tränen aus dem Gesicht gewischt und bin in die Schule gefahren worden (wie jeden Morgen). In Science haben wir die ganze Stunde mit Lego gespielt. Also eigentlich sollten wir so eine Minikettenreaktion nach Anleitung bauen, aber es waren nicht die passenden Teile da und die meisten haben einfach irgendwelche Autos gebaut. Unser Lehrer hatte nämlich einfach eine Legokiste im Flur ausgeleert. Das soll man sich mal an einer deutschen Schule vorstellen... Nach der Schule bin ich mit ein paar Mädchen in die Stadt gegangen(zwei Austauschülerinnen die ich schon aus Sydney kannte, eine Austauschschülerin aus der Schweiz die bis November bleibt und noch ein Mädchen aus deren Jahrgang. Die sind nämlich alle in Year 11 also ein Jahr über mir). Wir sind in ein Café gegangen und es war echt schön und auch eine gute Möglichkeit für mich, mich abzulenken und auf andere Gedanken zu kommen.
Am Mittwoch ist mein neues Handy angekommen, das ich vor zwei Wochen bestellt hatte (aber ich hab es bis jetzt noch nicht benutzt) .
Am Freitag war mir so schlecht in der Schule dass ich mich abholen lassen musste. Am Abend ging es mir aber wieder besser sodass ich noch auf den Geburtstag von Jasmine gehen konnte. Wir waren zu fünft (Jasmine, ihr Freund und noch zwei Freundinnen) Zuerst haben wir entschieden essen zu gehen und dann hat uns eine Mutter in den Nachbarort auf der anderen Seite vom Fluss zum Restaurant gefahren. Das Essen war gut und weil uns danach langweilig war sind wir den ganzen Weg zurück nach Yarrawonga (die Stadt in der wir wohnen) gelaufen. Weil es Abend war, hatten die meisten Geschäfte schon zu aber Woolworths hatte noch auf, sodass wir da paar Snacks einkaufen konnten. Danach hat uns eine Mutter geholt und uns zurück zu Jasmines Haus gefahren, wo wir noch eine Horrorfilm angeschaut haben. Irgendwann wurde ich dann abgeholt und der Abend war echt schön. am Samstag sollten Eva, Charlie und Matt (also die Schwestern und mein Gastvater) nach Melbourne fahren und bis Sonntag Abend da bleiben. Narelle und ich waren also allein zu Hause und haben die Ruhe genossen. Zuerst sind wir nach Wangaratta zum einkaufen gefahren. auf dem Weg zurück bekamen wir einen Anruf von Matt dass es Charlie gar nicht gut geht und dass sie umgedreht sind und sie jetzt zu Hause ist. Ja gut dann wird das Wochenende halt doch anders als geplant. Zu Hause hatten wir grade Lunch gegessen, da standen Matt und Eva auch vor der Tür: Eva wollte nicht ohne ihrer Schwester nach Melbourne und da übernachten. Und so waren wieder alle zu Hause. Am Abend war ich auf Hannahs Geburtstagsparty eingeladen (siehe Woche 2). Ich bin ein bisschen zu früh auf die Party gekommen, aber so habe ich noch ein bisschen beim Aufbauen geholfen. in der Garage gab es Heizpilze (weil es abends doch ziemlich kalt ist, und die meisten nicht so viel anhatten) eine Musikanlage, Lautsprecher, Kühlschränke und Snacks. Dann kamen immer mehr Leute die ich nicht kannte, dadurch hab ich mich erst ein bisschen verloren gefühlt, aber mit der Zeit ging es viel besser und es kamen auch mehr Leute die ich schon kannte. Der Abend war lustig und ziemlich verrückt und ich würde mal sagen ein bisschen anders als deutsche Partys. Irgendwann in der Nacht war ich wieder daheim, leider habe ich richtig schlecht geschlafen und musste am nächsten Morgen vor sieben aufstehen, weil wir doch nach Melbourne fahren wollten. Zwar habe ich die Autofahrt über geschlafen, aber ich war trotzdem den ganzen Tag müde und hatte auch Kopfschmerzen. Wir waren dort auf einem Geburtstag von der zweijährigen Cousine eingeladen und es gab dort so viel Essen. Also so viel Essen habe ich echt selten auf dem Geburtstag von einer Zweijährigen und ihren Freunden gesehen. Hier eine kleine Aufzählung von den Sachen die ich noch weiß:
Muffins, Brownies, Kekse, andere Kekse, 3 verschiedene Kuchen, Chips, Wassermelone, Erdbeeren, Mini Pies, Lasagne, Nudeln, Salat, Reis, Würstchen, normale Süßigkeiten und das alles in großen Mengen.
Am Abend war ich jedenfalls wieder froh zu Hause zu sein und schlafen zu können.
Am Montag war ich außerdem zum ersten mal beim Boxen. Das hat richtig gut getan, weil ich seit ich in Australien bin, kaum Sport gemacht habe und gefühlte 20 Kilo zugenommen habe.
XOXO
Susanne
Sonntag, 21. Juni 2015
Meine Gastfamilie
Hallo meine Lieben!
Ich hab endlich meine Gastfamilie bekommen! Es ist eine Familie bestehend aus der Mutter Narelle, dem Vater Matthew, und den Töchtern Charlie und Eva. Sie wohnen in Yarrawonga, das liegt in Victora. Die letzten tage habe ich viel mit ihnen geschrieben. Am Anfang hab ich nicht genau gewusst, was ich schreiben soll, aber das hat sich dann ergeben. Ich hab zum Beispiel nach den Temperaturen im jetzt winterlichen Australien gefragt und mit Charlie habe ich mich über unsere Hobbies, über Essen und über Schule unterhalten. Ich freu mich jedes mal, wenn sie mir schreiben!
Es gibt dort einen großen See und alle freuen sich auf meine Ankunft. Die Familie kommt total herzlich rüber. :)
Gestern haben meine Freunde mich mit einer Riesengroßen Überraschungsparty überrascht (wenn ihr das hier lest: Ihr glaubt gar nicht wie schön es mit euch war <3 ). Sie haben seit Monaten den Tag geplant und auch in der Schule immer dafür gesorgt, dass ich nicht mitkrieg´ was sie planen. Wir waren so um die 40 Leute und es ist einfach unglaublich wie das organisiert wurde, sodass alle Zeit hatten. Ich hab zusätzlich noch ein Plakat bekommen, auf dem jeder unterschrieben hat. Zwar hab ich nicht so viel geschlafen aber das war es auf jeden Fall wert. hel.
Mir bleiben noch 23 Tage. Ich kann das noch immer nicht glauben.
XOXO
Susanne
Ich hab endlich meine Gastfamilie bekommen! Es ist eine Familie bestehend aus der Mutter Narelle, dem Vater Matthew, und den Töchtern Charlie und Eva. Sie wohnen in Yarrawonga, das liegt in Victora. Die letzten tage habe ich viel mit ihnen geschrieben. Am Anfang hab ich nicht genau gewusst, was ich schreiben soll, aber das hat sich dann ergeben. Ich hab zum Beispiel nach den Temperaturen im jetzt winterlichen Australien gefragt und mit Charlie habe ich mich über unsere Hobbies, über Essen und über Schule unterhalten. Ich freu mich jedes mal, wenn sie mir schreiben!
Es gibt dort einen großen See und alle freuen sich auf meine Ankunft. Die Familie kommt total herzlich rüber. :)
Gestern haben meine Freunde mich mit einer Riesengroßen Überraschungsparty überrascht (wenn ihr das hier lest: Ihr glaubt gar nicht wie schön es mit euch war <3 ). Sie haben seit Monaten den Tag geplant und auch in der Schule immer dafür gesorgt, dass ich nicht mitkrieg´ was sie planen. Wir waren so um die 40 Leute und es ist einfach unglaublich wie das organisiert wurde, sodass alle Zeit hatten. Ich hab zusätzlich noch ein Plakat bekommen, auf dem jeder unterschrieben hat. Zwar hab ich nicht so viel geschlafen aber das war es auf jeden Fall wert. hel.
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| Das Plakat von meinen Freunden :) |
Mir bleiben noch 23 Tage. Ich kann das noch immer nicht glauben.
XOXO
Susanne
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