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Samstag, 6. Februar 2016

6 Monate Fortführung

Hallo ihr Lieben!


Am Dienstag sind wir vier zu einem Bergsee gefahren, der endlich nicht mehr Badewasserwarm war, weil er aus einer Quelle in den Bergen stammt. Unseren Holidaygasteltern war es zu kalt, aber für Maggie und mich war es perfekt und wir hatten den größten Spaß.
Am Mittwoch war unser letzte volle Tag, weswegen wir von unserer Gastmum zu einem fantastischen Frühstück eingeladen wurden. Danach gingen wir noch einem Abschiedsgeschenk suchen und sind auch fündig geworden. Den Rest des Tages verbrachten wir in dem freien Freibad zusammen mit unserer australischen Austauschschülerfreundin. Am Abend saßen wir vier noch lange draußen, weil es unser letzte gemeinsame Abend war. Wir spielten Karten, lachten und unterhielten uns viel.
Am nächsten Morgen fuhr unser Gastmum uns zum Flughafen wo wir Tränen des Abschieds vergossen. Diese Woche war wahrscheinlich die beste Woche in ganz Australien.
Wieder im eisigen Melbourne (ca. 13. Grad) angekommen, fuhr uns Maggies Koordinatorin zurück nach Bendigo. Ich übernachtete wieder dort und am nächsten morgen ging Maggie und ich noch in die Stadt, bis ich nachmittags zu meinem Bus musste, der mich zurück nach Hause brachte.

Letzte Ferienwochen


Nach dem Urlaub hatte ich (leider) immer noch Ferien. Der Grund warum ich leider sage ist einfach, dass ich Schule gerne mag und mich in den Ferien einfach gelangweilt habe. Ich war ein paar mal Schwimmen und auch arbeiten, aber nichts großartig Spannendes. An einem Tag war das Deb-Treffen (=Treffen für den Debütantinnenball, was es damit auf sich hat erkläre ich in einem anderen Blogeintrag) und am 26. Januar war Australia-Day, den meine Gastfamilie mit Freunden am See verbracht hat. Australia-Day wir hier groß gefeiert, ich habe bei der Gelegenheit mein Australien-Shirt angezogen. Typischerweise bringt man alles zum Thema Australien mit (T-Shirts, FlipFlops Badetücher, Sonnenbrillen, Hüte, Bikinis, Teller, Muffins und so weiter). An einem Tag war ich noch beim Staff-Dinner der Eisdiele und am letzten Ferienwochenende war ich mit einer Freundin in Swanhill. Aber davon berichte ich nächstes Mal genauso wie von der Schule, die letzte Woche wieder angefangen hat.
XOXO 
Susanne

Sonntag, 18. Oktober 2015

Woche 12 und 13

Hallo meine Lieben!
jetzt bin ich schon drei Monate bei meiner Gastfamilie! Unglaublich...
Die letzten zwei Wochen waren sehr gute Wochen. Schule läuft echt gut und wie ihr aus meinem letzten Blog-post entnehmen konntet, ist es ein bisschen anders als in Deutschland aber nicht schlecht. Ich muss in Englisch eine rede vorbereiten- sieben bis neun Minuten- eine Art Erörterung über ein Thema, dass man sich aussuchen konnte. Um das zu machen hatte ich jetzt ca. eine Woche Zeit. Aber das schlimmste ist, dass ich es beinahe auswendig lernen muss! Also ich krieg das schon hin, trotzdem ist es eine Herausforderung. Am letzten Wochenende war meine Gastfamilie mit mir auf dem Australian Piper Society Event.Die Australian Piper Society ist eine non-profit Gesellschaft, die Pilotenber das Beste war die Möglichkeit einen  Rundflug über die Stadt und Umgebung zu machen in einer sehr kleinen Maschine. Eva(kleinste Gastschwester), Narelle (Hostmum) und Ich haben das dann gemacht. 
Flugzeug-Flug
Snow Cone

Die nächste Woche war Charlie im Schullandheim in Canberra. Das heißt es war ruhig im  Haus. Ich habe viel mit Eva draußen gespielt und wir haben uns immer besser verstanden (nicht dass wir uns davor nicht verstanden hätten, aber jetzt dadurch, dass Charlie nicht da war, haben wir mehr Zeit miteinander verbracht) Wir haben Muffins gebacken (obwohl die nicht so gut geworden sind) und Milchshakes. Ich habe angefangen mit dem Fahrrad in die Schule gefahren und es macht echt Spaß, vor allem weil es nicht sehr weit ist (für mich jedenfalls nicht, meine Gastschwestern würden auf keinen Fall den ´weiten´ Weg zur Schule fahren) Am Donnerstag kam ein Paket von meiner Familie! Es waren Zeitschriften, Briefe und andere Sachen drin- aber das Wichtigste- jedenfalls für meine Schwestern- waren vier Tafeln Milka-Schokolade. 

Letzte Woche gab es ein Assembly. Vielleicht kennt der ein oder andere das aus dem Englisch Unterricht, jedenfalls ist das normalerweise ein Treffen der ganzen Schule oder des ganzen Campus. Bei uns war es so dass sich unser Campus und der 7-9 Campus in der Kirche getroffen hat, auf Grund des Abschlussjahrgangs. In ein paar wochen sind die nämlich fertig mit der Schule und aus dem Grund gab es Reden und Glückwünsche und es war echt schön gemacht. Danach hatten wir noch Sport und das war sooo heiß! Zum Glück sind wir nicht rausgegangen, sondern in der Halle geblieben und haben Basketball gespielt.
Letzten Freitag war dann casual cloth day in der Schule. Das heißt, dass man gegen Zwei Dollar spende, anziehen kann was man will. Nur keine Spaghettiträger oder zu kurze Hosen. Ich habe natürlich auch mitgemacht. 
Dieses Wochenende war ich mit einer Freundin in so einer Art Jugendgruppe. Wir waren zwölf Leute und haben uns in drei Teams von je vier Leuten aufgeteilt. Wir bekamen einen Zettel mit Aufgaben, jede Aufgabe hatte dabei Punkte. Und so hatten wir ca. eine Stunde Zeit möglichst viele Aufgaben zu erledigen. Natürlich immer mit Video bzw. Bildbeweis. Hier ein paar Beispiele:
  • Umarme einen Fremden
  • Menschenpyramide am Skate Platz
  • gehe nach New South Wales
  • Huckepack durch einen Laden tragen
  • Nationalhymne am Kreisel in der Hauptstraße singen
Und so weiter. Es hat wirklich unheimlich Spaß gemacht, auch wenn mein Team ´nur´ zweiter geworden ist. Danach haben wir uns die Bilder angeschaut, was wirklich lustig war, un es gab eine Siegerehrung für das Gewinnerteam. Im Anschluss sind wir nach draußen gegangen und haben Spiele gespielt. Wir waren alle so zwischen fünfzehn und einundzwanzig (würde ich mal schätzen) und es war trotzdem furchtbar lustig! Mir ist da erst aufgefallen, dass in Deutschland die Leute meist mehr Hemmungen haben und ich war so glücklich weil hier einfach keiner ein Problem hat auf andere zu zugehen oder sich mal zum Affen zu machen. Als dann Abends der größte Teil gegangen ist, habe ich etwas gemacht was ich schon lange nicht mehr gemacht habe. Ich bin in die Kirche gegangen. Mit meiner Freundin und mit meiner  ´Mitfahrgelegenheit´. Ich habe wirklich nichts gegen Kirch, es ist einfach nur so dass ich in Deutschland eigentlich nie zur Kirche gegangen bin, deshalb war es schon was besonderes für mich. Der Gottesdienst, hat sich im Allgemeinen nicht sonderlich vom Deutschen unterschieden. Es gab Lesungen, Gabenbereitung und Kommunion. Ein Unterschied war aber, dass die Texte die man während des Gottesdienste sagen muss mit einem Beamer an eine Leinwand projiziert wurden. Vielleicht gibt es das in manchen deutschen Kirchen auch, aber ich kannte es noch nicht. Dann wurde ich noch ganz nett von einem der Leute nach Hause gefahren und zufälligerweise kannte meine Gastfamilie ihn, also haben wir noch eine Weile geredet.
Das waren die letzten Zwei Wochen zusammengefasst und ich kann euch sagen es ist echt so heiß, dabei ist es erst Frühling!! Trotzdem ist mir das lieber als Deutschland bei drei bis sieben Grad, so viel ich gehört habe.

XOXO
Susanne

Samstag, 18. Juli 2015

Flug, Vorbereitungscamp und Gastfamilie

Hallo meine Lieben!
Ich konnte wie ihr seht nicht mehr während einem Flug schreiben, denn es gab kein Wlan. Das war ziemlich blöd, denn vor allem der 12-Stunden Flug von Frankfurt nach Singapur war ziemlich schlimm. Man wird zwar die ganze Zeit versorgt mit Essen und Filme gibt es zum Anschauen, aber es machte trotzdem keinen Spaß.. Vor allem weil ich nur zwei Stunden geschlafen habe. In Frankfurt haben wir übrigens noch ein Paar STS Leute getroffen, die nach Australien mit uns flogen. Nach dem ewig langen Flug nach Singapur, trafen wir noch dem Rest der Gruppe an Leuten die von Italien oder anderen Orten kamen. Mit ihnen sind wir nach Sydney geflogen. Der Flug war 7 Stunden lang und da hab ich die meiste Zeit geschlafen. In Sydney sind wir abends um ca. 7 angekommen und in eine Art Jugendherberge oder Motel gekommen. Mein Zimmer teilte ich mir mit einem Mädchen aus Italien. Unsere Gruppe bestand aus ca. 25 Leuten und ich war die Jüngste. Am ersten Abend haben wir nur gegessen und sonst nicht sehr viel.

Am nächsten Tag sind wir nach Sydney gefahren (OMG ich war in Sydney!!!) und dort haben wir eine Boots tour gemacht bei der wir das Opera House und die Harbour Bridge gesehen. Das war sehr, sehr cool. Ich kann noch gar nicht glauben dass ich tatsächlich da war.
Opera House

 

Die Stadt, Opera House und Harbour Bridge *-*
 

Harbour Bridge

 Also hier sind ein paar Bilder von der Hafenrundfahrt.
Am Nachmittag haben wir Gruppenspiele gespielt. Es war draußen und natürlich kalt weil es Winter ist. Das Ziel von den Spielen war im Allgemeinen als Gruppe zu agieren und auf Englisch miteinander zu kommunizieren. Das war eigentlich richtig lustig. Am nächsten Tag hatten wir so eine Arte Seminar. Das heißt wir haben uns alle in der Kapelle getroffen und auf Stühle gesetzt wo wir dann unseren Betreuern zugehört haben. Sie haben hauptsächlich über Gastfamilie, Heimweh und die STS rules gesprochen, aber wir haben auch ein paar Blätter bekommen mit Australian Slang und dein Blatt mit den wichtigsten Spinnen. Am Nachmittag konnte man nochmal nach  Sydney aber leider war ich krank und deshalb bin ich mit der anderen Deutschen die ich in Frankfurt getroffen hatte im Hotel geblieben. Im Folgenden ein paar allgemeine Sachen die anders sind:
  • Die Sonne ist hier viel heller! Das ist wirklich so und man kann echt nicht in Richtung Sonne schauen
  • Es gibt Leute die in Winterjacke und Stiefel herum laufen, aber auch welche die Shorts und FlipFlops anhaben
  • Die Umgebung sieht so schön aus (wer Dance Academy kennt: es sieht hier genauso aus)
  • Die Häuser sind flach aber nicht mit Flachdach. Meistens gibt es keinen zweiten Stock sondern nur ein Erdgeschoss
  • Die Autos fahren hier auf der anderen Seite (das ist nichts neues, ich wollte es nur erwähnen ;) )
  • Die Vögel sind meistens groß und sehen aus wie Paradies Vögel
  • Man sagt hier "Tea" für Dinner/ Abendessen
Dann am Tag darauf war Abreise. Nach dem Frühstück sind wir los zum Flughafen. Dort waren wir ein paar stunden, denn der Flug nach Alburry ging erst um halb vier. Nach einer Stunde sind wir angekommen und die ganzen Gastfamilien standen schon bei der Gepäckausgabe. Ich hab mich umgesehen aber meinen Familie nicht gefunden. Zuerst hab ich mein Gepäck geholt. Und dann hab ich aus dem Fenster geschaut und sah meine Gastschwester Charlie. Die Familie hat mich gleich umarmt und sie haben mich so herzlich begrüßt <3 Auf der 1-Stunden Autofahrt haben die zwei Mädchen mich alles Mögliche gefragt und die zwei sind so süß! Mit der Sprache war es auch oke. Ich hab sie meistens verstanden und wenn ich mal was nicht verstanden habe hab ich einfach nachgefragt. Die Autofahrt war ziemlich lustig denn Eva hat Sachen gefragt wie z. B. Do you know what a game is? Do you know what a ball is? Nachdem wir angekommen sind ,haben sie mir gleich mein Zimmer gezeigt. Das ist so schön eingerichtet Ich habe ein Bett, einen Schrank, einen Tisch und eine Kommode. Sie haben mir auch Bilderrahmen und Lampen und ein bisschen Deko gekauft. Im Anschluss hab ich mit den Mädchen meinen Koffer ausgepackt(Ich hatte nur einen). Dann haben wir Pizza geholt und waren Lebensmittel  einkaufen und natürlich haben gegessen.
Der nächste Tag: Zuerst einmal konnte ich ausschlafen, weil alle anderen auch gern ausschlafen. Um neuen bin ich aufgestanden und hab mit den Mädchen Minecraft gespielt (Die lieben Minecraft und es macht echt Spaß ;) ) Dann Frühstück und  danach sind wir in die Stadt gefahren. Da ist eine Straße in der alle Läden sind und es sieht genauso aus wie man sich eine Australische Kleinstadt vorstellt. Ich hab warme Kleidung gekauft und einen Spiegel. Nachher haben wir einen kleinen Ausflug  zu den Jumping Pillows und zum Lake Mulwala gemacht. 
jumping pillow
 

Lake Mulwala




Es war sehr schön die letzten Tage . Am Montag geh ich dann zum ersten Mal in die Schule. Da bekomm ich dann eine Uniform ,aber die muss noch organisiert werden.
Das wars fürs erste.

XOXO
Susanne









Montag, 13. Juli 2015

Flug

Hallo meine Lieben!
Dieser Post stammt auch noch aus Deutschland, denn ich bin in Frankfurt. Heute morgen bin ich in München losgeflogen und nach einer Stunde oder so bin ich hier in Frankfurt gelandet. Dort habe ich das Mädchen getroffen mit der ich davor schon Kontakt hatte. Wir haben auch der Suche nach dem unserem Gate noch ein STS-Mädchen getroffen aus Norwegen. Jetzt sind wir zu dritt und haben noch ein paar Stunden Zeit bis zum nächsten Flug nach Singapur. Der dauert so um die 10 Stunden. In dem Flug werde ich vielleicht noch was schreiben.
Das Verabschieden ist mir und meinen Eltern übrigens nicht so leicht gefallen, aber es geht jetzt wieder und ich freu mich schon, wenn ich den langen Flug hinter mir habe.

XOXO
Susanne

Montag, 15. Juni 2015

Flugdaten


Hallo meine Lieben!
Vor ein paar Tagen kam eine lang ersehnte E-Mail! Und zwar das genaue Abflugdatum die Uhrzeiten und die Flughafen, auf denen ich umsteigen muss!

Am 13.07. fliegt mein Flieger um 8.00 Uhr morgens los und fliegt bis nach Frankfurt. Diesen Flug muss ich alleine bewältigen, aber in Frankfurt treffe ich mich mit der Organisation und den anderen, die nach Australien fliegen. Von Frankfurt geht es weiter nach Singapur und von dort weiter nach SYDNEY (Dort findet das Camp statt)!  Ich bin wirklich so froh, dass wenigstens der Flugtermin sicher ist, schließlich habe ich meine Gastfamilie immer noch nicht.
Ich habe gestern schon Kontaktlinsen für ein Jahr bekommen und schon eine Befreiung und Beurlaubung von der Schule bekommen. Die Befreiung ist für die letzten drei Schulwochen und durch die Beurlaubung bin ich das nächste Schuljahr beurlaubt.

XOXO
Susanne